Ist Ihre Website für KI-Bots erreichbar?
Prüfen Sie in wenigen Sekunden, ob ChatGPT, Claude, Perplexity und andere KI-Systeme auf Ihre Inhalte zugreifen können. Ohne Anmeldung, ohne Installation.
So funktioniert der Test
In drei Schritten zum Ergebnis – Sie brauchen keine technischen Vorkenntnisse.
URL eingeben
Tragen Sie die Adresse Ihrer Website ein. Das kann die Startseite sein oder eine bestimmte Unterseite.
Bots auswählen
Wir haben die wichtigsten KI-Bots vorausgewählt. Sie können weitere hinzufügen oder abwählen.
Ergebnis lesen
Sie sehen pro Bot, ob Ihre Seite erreichbar ist (Status 200) oder blockiert wird (z. B. 403) und was Ihre robots.txt erlaubt.
Hintergrund: Warum ist das wichtig?
Immer mehr Menschen suchen Informationen nicht mehr über Google, sondern fragen direkt ChatGPT, Claude, Perplexity oder Gemini. Damit diese Systeme Ihre Inhalte kennen und Sie in ihren Antworten erwähnen können, müssen deren Bots (auch Crawler genannt – kleine Programme, die Webseiten automatisch abrufen) Ihre Website lesen dürfen.
Blockiert Ihr Server diese Bots – zum Beispiel durch eine strenge Firewall oder eine restriktive robots.txt – dann bleiben Sie in der KI-gestützten Suche unsichtbar.
Kleines Glossar
- User-Agent
- Kennung, mit der sich ein Programm beim Webserver vorstellt.
- robots.txt
- Textdatei im Wurzelverzeichnis Ihrer Website, die Bots mitteilt, was sie lesen dürfen und was nicht.
- HTTP-Status
- Antwortcode des Servers. 200 = OK, 301 = Weiterleitung, 403 = verboten, 404 = nicht gefunden.
- Redirect
- Weiterleitung von einer URL auf eine andere.
Und jetzt? – Empfohlene Schritte
Je nach Ergebnis empfehlen wir Ihnen unterschiedliche Maßnahmen. Im Zweifel wenden Sie sich an Ihre Web-Agentur oder IT.
Alles grün (Status 200, erlaubt)
- Sehr gut – Ihre Seite ist grundsätzlich für KI-Bots erreichbar.
- Prüfen Sie in den nächsten Wochen Ihre Server-Logs, ob die Bots tatsächlich vorbeikommen.
- Sorgen Sie für saubere, gut strukturierte Inhalte (Überschriften, Fließtext, klare Sprache).
Status 403 / 401 / robots.txt „Disallow“
- Prüfen Sie Ihre robots.txt – entfernen Sie ggf. Sperren für gewünschte Bots.
- Wird der Bot durch eine Firewall / Bot-Schutz (z. B. Cloudflare) blockiert? Dann muss dort eine Ausnahme eingetragen werden.
- Sprechen Sie mit Ihrem Hoster oder Ihrer Agentur und benennen Sie den konkreten Bot (z. B. „GPTBot").
Weiterleitungen (301/302)
- Kein Problem, solange die Kette kurz ist und beim Ziel Status 200 steht.
- Bei mehreren Hintereinander-Weiterleitungen: Kette verkürzen, das spart Ladezeit und vermeidet Fehler.
Bewusste Entscheidung gegen KI-Training
- Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Inhalte zum Training von KI-Modellen verwendet werden: GPTBot, Google-Extended, CCBot in der robots.txt auf Disallow: / setzen.
- Für Sichtbarkeit in ChatGPT-Suche & Perplexity aber OAI-SearchBot und PerplexityBot erlauben.
Häufige Fragen
›Ist das ein echter Bot-Zugriff?
Nein. Wir simulieren die Anfragen: unser Server sendet eine ganz normale HTTP-Anfrage, gibt sich dabei aber mit der offiziellen Kennung (User-Agent) des jeweiligen Bots aus. Das Ergebnis zeigt daher, wie Ihr Server auf so eine Anfrage reagieren würde.
›Warum weichen manche Ergebnisse vom Browser-Vergleich ab?
Manche Firewalls und Bot-Schutz-Systeme filtern nach User-Agent. Der Browser bekommt Status 200, ein KI-Bot aber 403 – das ist der klassische Fall, den dieses Tool sichtbar macht.
›Was ist Google-Extended?
Google-Extended ist kein Crawler, sondern nur ein Kennwort für die robots.txt: Damit können Sie Google erlauben oder verbieten, Ihre Inhalte für Gemini und Vertex AI zu nutzen – unabhängig vom klassischen Google-Suchindex.
›Speichert dieses Tool meine Eingaben?
Nein. Der Test läuft einmal und wird nicht dauerhaft gespeichert. Für eine Historie wäre eine erweiterte Version mit Login nötig.